„Erfolgsprojekt MedUni darf nicht unter Einsparungen leiden.“

Seit zwölf Jahren ist die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität ein Erfolgsprojekt und trägt massiv zur Aufwertung des Gesundheitsstandorts Oberösterreich bei. „Die drohenden Einsparungen im Uni-Budget gefährden aber die weitere Entwicklung“, warnt die Ärztekammer für Oberösterreich.

„Die MedUni an der Johannes Kepler Universität Linz ist ein Erfolgsprojekt. Dieses darf nicht unter den geplanten Einsparungen leiden“, warnt DDr. Sebastian Graf, Kurienobmann der angestellten Ärzte in der OÖ-Ärztekammer. Das aktuelle Sparbudget würde die weiteren Entwicklungsschritte massiv gefährden und die Entwicklung hemmen. „Die MedUni steht für qualitativ hochwertige Ausbildung der künftigen Kolleginnen und Kollegen. Diese Qualität muss erhalten bleiben“, sagt Dr. Silke Haim, Präsidentin der OÖ-Ärztekammer. Nachsatz: „Qualität muss auch immer vor Quantität gehen. Aktuell stehen jährlich 330 Studienplätze zur Verfügung. Das garantiert eine hochqualifizierte Ausbildung, das Wachstum muss auf gesunden Beinen stehen.“

Dr. Paul Niederberger, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte ergänzt: „Die JKU verfügt mit dem Lehrstuhl für Allgemeinmedizin über ein Alleinstellungsmerkmal. Einsparungen gehen zu Lasten des gesamten Gesundheitsstandorts Oberösterreich und betreffen am Ende auch die Patientinnen und Patienten massiv.“

„Der Aufbau der MedUni Linz war ein Gemeinschaftsprojekt vieler Player im oberösterreichischen Gesundheitswesen, an dem sich die Ärztekammer intensiv mit ihrer Expertise eingebracht hat. Achten wir gemeinsam auf dieses hohe Gut, um das uns viele Bundesländer beneiden“, so die Ärztekammer-Spitze.