Vorabrechnung der Ärztekammer


Elektronische Übermittlung der VU-Befundblätter

Die laut Vorsorgeuntersuchungs-Gesamtvertrag vom 9.3.2005 österreichweit gültige Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der Befundblätter wurde mit 2. Quartal 2009 umgesetzt (Rundschreiben vom 3. November 2008).
Hier zusammenfassend die wesentlichen Punkte:
> Die Übermittlung kann auch über das bestehende e-card System mittels DBAS-Funktion durchgeführt werden. Der Zugang zu dieser Funktion erfolgt über das e-card Anwendermenü. Ein entsprechendes Handbuch können Sie auf der Homepage www.sozialversicherung.at  unter Service/Vertragspartner/e-card Benutzerhandbuch abrufen oder bei der Ärztekammer anfordern. Komfortabler lässt sich die Übermittlung mit (kostenpflichtigen) Tools Ihrer Softwarefirma durchführen.
> Bei jeder Vorsorgeuntersuchung ist der VU-Fall mit der e-card zu „stecken" – auch zusätzlich zum Regelfall!
> Eine elektronische Übermittlung ist nur nach erfolgreicher e-card Konsultation möglich.
> Umfang und Ablauf der VU bleiben unverändert, Anamnesebögen müssen von den Patienten auch weiterhin ausgefüllt werden.
> Eine Unterschrift der Patienten entfällt, diese wird durch das Stecken der e-card ersetzt
> Die Aufbewahrung von Befundblättern in Papierform ist nicht zusätzlich nötig, wenn die Daten elektronisch gespeichert sind.
> Für jede Vorsorgeuntersuchung ist seit April 2009 die elektronische Übermittlung des Befundblattes vorzunehmen.
> Eine Übermittlung des Gynäkologischen Befundblattes ist nicht verpflichtend.
> Patienten können einen Ausdruck des Befundblattes oder eine zusammenfassende Stellungnahme über das Untersuchungsergebnis erhalten.
> Erfolgt keine elektronische Versendung sind die Sozialversicherungsträger berechtigt, einen Betrag von € 3,- vom VU-Honorar einzubehalten.
> Wird nicht elektronisch versendet, sind die VU-Befundblätter in Papierform an die Kassen zu senden (Ausnahme: GKK OÖ verzichtet bis auf Weiteres auf eine Vorlage)
> Vorsorgeuntersuchungen für die Krankenfürsorgen OÖ sind von der elektronischen Übermittlung nicht betroffen. Hier wird wie bisher mit den Patienten verrechnet.
 
Weitere Informationen: Adelheid Ortner, Vertragsarztstellen&EDV, 0732 77 83 71-219 oder pilar@aekooe.at