Pensionsversicherung


Erläuterungen zum PensionPlus+ Pensionsrechner


Sie haben die Möglichkeit, in drei Feldern Eingaben zu tätigen:
 
1. Zinssatz
Wie bei jeder Sparform ist die Höhe der Zinsen neben der Beitragshöhe und der Dauer der Ansparzeit entscheidend für die Kapitalbildung. Über die strategische Asset-Allokation (Aufteilung des veranlagten Kapitals in Anlageklassen) strebt die Wohlfahrtskasse über einen Zeitraum von 10 Jahren eine durchschnittliche Verzinsung von mindestens 4,5 % an. Eine Garantie kann leider nicht abgegeben werden.
 
2. Beitrag
Es können die 6 Beitragsstufen eingegeben werden.
 
3. Nachzahlung
Die Satzung ermöglicht es, die Beiträge jener Beitragsstufe nachzukaufen, in der die aktuellen Beiträge geleistet werden und die bisher nach Vollendung des 45. Lebensjahres nicht bezahlt wurden.
 
Bei dem bereits eingegebenen Beitrag von € 50, einem Zinssatz von 4,5 % und keiner Nachzahlung ersehen Sie in der ersten Zeile bei einer Einzahlung ab 45

  • eine Leistung ab 60 in Höhe von € 176,97
  • eine Leistung ab 61 in Höhe von € 241,84
  • eine Leistung ab 62 in Höhe von € 351,22
  • eine Leistung ab 63 in Höhe von € 571,92
  • eine Leistung ab 64 in Höhe von € 1.238,09

 
In den weiteren Zeilen sehen Sie weiters die monatlichen Leistungen, wenn Sie beispielsweise später beginnen, Beiträge zu leisten. Ein Beitrag von € 50 ab 53 würde zu einer Leistung ab 62 in Höhe von € 153,13 führen, ein Beitrag von € 50 ab 48 würde zu einer Leistung ab 63 in Höhe von € 442,42 führen.
 
Je früher Beiträge entrichtet und je später die Leistungen beantragt werden, desto höher sind wie ersichtlich die monatlichen Leistungen, weil das Kapital in weniger Raten bis zum 65. Lebensjahr ausbezahlt wird.
 
Im Juni und November wird zusätzlich ein Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld überwiesen. Die Pensionen werden jeweils nach Beschlussfassung des Veranlagungserfolges in der Frühjahres-Vollversammlung entsprechend erhöht.
 
Da die PensionPlus+ als Pflichtleistung konzipiert ist, können die Beiträge steuerlich in voller Höhe geltend gemacht werden. Die Leistungen müssen daher wieder versteuert werden, wobei das Urlaubs- und Weihnachtsgeld steuerlich begünstigt ist.