Krankenversicherung


Refraktive Hornhautchirurgie (Lasek, Lasik)

 
Gemäß § 27 der Satzung werden die Kosten einer medizinisch indizierten Behandlung für Versicherte der Krankenpflegehilfe von der Wohlfahrtskasse nach deren Tarifen vergütet. Keine Kostenübernahme aus den Pflichtbeiträgen kann daher erfolgen, wenn keine medizinische Indikation gegeben ist, sondern nur ein kosmetisches Ziel erreicht werden soll.
 
Aber auch wenn eine medizinische Indikation gegeben ist, wird von der Wohlfahrtskasse nicht jede Art einer Behandlung vergütet. Wie die gesetzlichen Krankenversicherungen leistet die Wohlfahrtskasse nach Beschluss durch den Verwaltungsausschuss einen Zuschuss zu der in der Überschrift angeführten Behandlung, sofern

  • der Antrag auf einen Kostenzuschuss rechtzeitig vor der Operation gestellt wird (damit durch einen vom Verwaltungsausschuss beauftragten Arzt eine Befundung möglich wäre)
  • und zwingend Gründe gegeben sind, die andere Behandlungsmethoden (mit Brillen oder Kontaktlinsen) ausschließen.