Krankenversicherung


Ärztliche Behandlungen

 

Gesetzliche Grundlagen

§ 105 Ärztegesetz und § 27 der Satzung der Wohlfahrtskasse.


Welche Leistungen werden vergütet?

Der Leistungskatalog orientiert sich grundsätzlich am BVA-Tarif. Nicht vergütet werden beispielsweise Laser-, Homöopathie- oder Ozonbehandlungen.

Ein Beschluss der Vollversammlung verpflichtet alle in Oberösterreich niedergelassenen Ärzte, den BVA-Tarif nicht zu überschreiten.

Keine Vergütung kann für die Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit dem Wegfall der Umsatzsteuer erfolgen, da diese Kosten im Gegensatz zu anderen Sozialversicherungen von der Wohlfahrtskasse, und damit wieder von den beitragspflichtigen Mitgliedern getragen werden müssten.


Wie erfolgt die Vergütung?

  • Für die Abrechnung ist es von grundsätzlicher Bedeutung, ob der über die Wohlfahrtskasse versicherte Patient ausschließlich bei dieser versichert ist, oder ob auch ein anderer Krankenversicherungsschutz besteht.
  • Bei Versicherten, die ausschließlich über die Wohlfahrtskasse krankenversichert sind, und die sich mit der Krankenversicherungskarte der Wohlfahrtskasse ausweisen, kann die (EDV-)Honorarnote direkt mit der Wohlfahrtskasse abgerechnet werden.
    Werden höhere Tarife verrechnet, die den Leistungskatalog der Wohlfahrtskasse übersteigen oder im Leistungsumfang nicht enthalten sind, sind diese Kosten direkt dem Patienten in Rechnung zu stellen.
  • Besteht neben der Wohlfahrtskasse eine weitere Krankenversicherung, sind die Kosten der Behandlung zuerst mit der gesetzlichen Krankenversicherung mittels e-card oder über eine Privathonorarnote zu verrechnen, wobei die Privathonorarnote vom Patienten zuerst zu bezahlen ist. Die bezahlte Rechnung ist dann primär bei der gesetzlichen Krankenversicherung einzureichen und eine "Leistungsbestätigung" anzufordern. Diese Originalbestätigung sowie eine Kopie der Rechnung können bei der Wohlfahrtskasse eingereicht werden.


Wichtige Informationen für mehrfach krankenversicherte Mitglieder und Angehörige

Wenn Sie bzw. die Angehörigen neben der Wohlfahrtskasse auch gesetzlich krankenversichert sind, (OÖ. GKK, Landeskrankenfürsorge, Bauernkrankenkasse, ...) wird ein reduzierter Beitrag vorgeschrieben, da durch die Inanspruchnahme der gesetzlichen Krankenversicherung der Krankenpflegehilfe Kosten erspart werden.

Aus diesem Grund besteht gem. § 28 Abs. 4 die Verpflichtung, primär die gesetzliche Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Eventuelle Restkosten können eingereicht werden.