IT Sicherheit in den Ordinationen


Windows XP hat ausgedient - Einstellung des Supports für Windows XP
05.02.14

 

 


 

Wie schon aus verschiedenen Quellen zu erfahren war, stellt Microsoft ab 8. April 2014 den Support für das Betriebssystem Windows XP und auch für Office 2003 ein. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt werden keine Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen und Programmverbesserungen mehr von Microsoft zur Verfügung gestellt.

 

Windows XP kam mit Oktober 2001 auf den Markt und ist nun nach 13 Jahren, schon längst überholt und durch die Nachfolgesysteme (Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1) abgelöst. Nicht zuletzt auch aufgrund der in der Öffentlichkeit intensiv diskutierten Thematik über Datensicherheit, sollte es gerade im medizinischen Bereich selbstverständlich sein , hier die EDV-Systeme „up to date" zu halten.

Durch den Wegfall der regelmäßigen Sicherheitsupdates stellt das Betriebssystem Windows XP nach dem 8. April, einen Angriffspunkt für Hacker und Schadprogramme (Trojaner, Viren, Spyware, etc.) dar. In der Folge werden auch viele Software- und Hardwareanbieter keinen Support und keine Weiterentwicklungen mehr für ihre Produkte bieten, die noch mit Windows XP laufen.
Verschiedene Datenübertragungssysteme (Befunddatenübertragung, Telebanking, etc.), verwenden Verschlüsselungsalgorithmen, um das Mitlesen Dritter zu verhindern. Immer mehr Applikationen setzten dabei neuere Verschlüsselungstandards ein, welche von Windows XP nicht mehr unterstützt werden.

Für neuere Hardwarekomponenten (Grafikkarte, Drucker, Scanner,etc.) stehen keine aktuellen Treiber mehr für XP zur Verfügung.

Auch wenn die Umstellung wieder mit Kosten verbunden ist, muss die Umstellung auf ein neueres Betriebssystem, mindestens Windows 7, die aktuelle Version ist derzeit Windows 8.1, bzw. Server 2013, jedenfalls empfohlen werden.