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Präsident Dr. Niedermoser zur Causa AUVA: „Weiterhin hervorragende Versorgung unterstützen"

Die AUVA versorgt österreichweit jeden fünften Unfallpatienten. Aufgrund geplanter Sparmaßnahmen ist sie in Gefahr. „Diese Vorhaben sind völlig unverständlich. Die hervorragende Versorgung etwa auch durch das Linzer Unfallkrankenhaus muss aufrecht erhalten werden", sagt Dr. Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für OÖ.

Die aktuell heftig diskutierte drohende Auflösung der AUVA (Allgemeine Unfallver-sicherungsanstalt) würde in Oberösterreich das Linzer Unfallkrankenhaus treffen. „Hier leisten Ärztinnen und Ärzte hervorragende Leistungen", sagt Präsident Dr. Peter Niedermoser. „Die rasche und kompetente Versorgung ist vor allem bei Unfällen überlebensnotwendig."

Vorhaben unverständlich

Die drohenden Einsparungen, die durch die Regierung geplant sind und die daraus resultierende Auflösung der AUVA empfindet Niedermoser daher als „völlig unverständlich" und schließt sich vollinhaltlich der Österreichischen Ärztekammer an. „Eine Zerschlagung wäre eine Katastrophe für die Gesundheitsversorgung. Als Vertretung der Ärztinnen und Ärzte an einem so vorbildlich aufgestellten Krankenhaus werden wir an der Seite unserer Ärztinnen und Ärzte im UKH Linz stehen, um das zu verhindern."

Fast 400.000 Menschen betroffen

Betroffen von den drastischen Einsparungsmaßnahmen der Bundesregierung in der Höhe von 500 Millionen Euro, die knapp 40 Prozent des AUVA-Budgets ausmachen, wäre die Unfallversorgung von jährlich fast 400.000 Menschen. Österreichweit versorgt die AUVA jeden fünften Unfallpatienten. Neben dem Traumazentrum Wien mit den beiden UKH-Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler betreibt die AUVA noch die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark).