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Unterstützen Sie „Don't smoke!"

Bis Montag, 8. Oktober haben Sie noch Zeit, das Volksbegehren „Don't smoke" zu unterschreiben. „Ich bitte auch unsere Nationalrätinnen und Nationalräte, besonders jene der Regierungsparteien, das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, denn Zeichen für die Gesundheit sind persönliche Entscheidungen", sagt Präsident Dr. Peter Niedermoser, der das Volksbegehren im Neuen Rathaus in Linz unterschrieben hat.

Die Wiener Ärztekammer und die Österreichische Krebshilfe initiierten das Volksbegehren für die Beibehaltung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie. Auch die Ärztekammer für OÖ und die Krebshilfe Oberösterreich unterstützen das Volksbegehren, das noch bis 8. Oktober per Handy-Signatur oder Bürgerkarte oder in jeder Gemeindebehörde unterzeichnet werden kann. „Da die erste Unterstützungsphase so gut gelaufen ist, will ich mit meiner ,späten‘ Unterschrift in der Eintragungswoche nochmal aufzeigen, dass jede Unterstützung, wann auch immer sie im zeitlichen Rahmen der Eintragungswoche geleistet wird, unser gemeinsames Anliegen unterstützt. Wenn man bereits eine Unterstützungserklärung abgegeben hat, braucht man NICHT mehr extra zu unterzeichnen. Diese Stimme zählt bereits. Aber Sie können jetzt noch andere motivieren", sagt Dr. Peter Niedermoser.

Es wurden 591.146 Unterstützungserklärungen abgegeben, 100.000 waren nötig, um das offizielle Volksbegehren durchzusetzen. 900.000 Unterschriften sind laut Regierungsprogramm die notwendige Latte. Dr. Niedermoser sagt: „Die österreichische Gesundheitspolitik hat mit der Rücknahme des Gesetzes, Gaststätten ab Mai 2018 rauchfrei zu bekommen, eine schlechte Entscheidung getroffen. Daher ist es unsere gemeinsame Aufgabe, Entscheidungen, die in die falsche Richtung gehen, im Rahmen unseres Volksbegehrens zu verändern!"

In Österreich werden jährlich rund 4.500 Lungenkrebs-Neudiagnosen gestellt, davon sind 85 Prozent aufs Rauchen oder Passivrauchen zurückzuführen und damit potenziell vermeidbar.

Foto: ÄKOÖ/Ritzberger