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Update Primärversorgungs-Gesamtvertrag: Bundeseinheitlicher Gesamtvertrag fertiggestellt

In der vergangenen Woche wurde der bundeseinheitliche Primärversorgungs-Gesamtvertrag zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer für sich und die Kurienversammlungen der niedergelassenen Länderärztekammern in den Verhandlungen fertiggestellt, wobei dieser Gesamtvertrag nun noch von den jeweiligen Gremien beschlossen werden muss. Inhaltlich ändert sich für Oberösterreich und die oberösterreichischen Primärversorgungseinheiten faktisch nichts, da sich der bundeseinheitliche Gesamtvertag sehr stark an den oberösterreichischen Rahmenbedingungen zu den Primärversorgungseinheiten orientiert.

Die Primärversorgungsmodelle stellen neben dem bewährten Modell „Hausarzt" eine weitere Möglichkeit dar, um die medizinische Versorgung, auch durch die multidisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, für die Zukunft zu sichern.  
Das Ziel der OÖGKK, dem Land OÖ und der Ärztekammer für Oberösterreich, wonach bis zum Jahr 2021 13 bzw. bis zum Jahr 2025 25 multiprofessionelle Primärversorgungseinrichtungen (PVE) in Form von PV-Zentren (PVZ) oder PV-Netzwerken (PVN) in Oberösterreich zur Sicherstellung der allgemeinmedizinischen Versorgung umgesetzt werden sollen, gilt auch nach Abschluss des bundeseinheitlichen Primärversorgungs-Gesamtvertrag weiterhin. Die konkrete Realisierung steht dabei in unmittelbarer Abhängigkeit der Freiwilligkeit der ortsansässigen niedergelassenen Ärzteschaft.

Wenn Sie Allgemeinmediziner(in) sind und Interesse an der Mitarbeit in einer PVE haben, können Sie sich bei folgenden Ansprechpersonen melden:

Ärztekammer für Oberösterreich:
Mag. Nick Herdega, MSc. (recht@aekooe.at) oder
Mag. Kerstin Garbeis (garbeis@aekooe.at)

OÖGKK:
Karin Sandner (karin.sandner@ooegkk.at)