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eMed Wartungskostenzuschuss BVA/SVA

BVA und SVA haben nunmehr eine Vereinbarung für einen Wartungskostenzuschuss für e-Medikation abgeschlossen.
Demnach haben Vertragsärzte, die ausschließlich mit der BVA und/oder SVA einen kurativen Vertrag abgeschlossen haben (also nicht mit einer GKK), bei tatsächlicher Nutzung von e-Medikation Anspruch auf eine Wartungspauschale in Höhe von € 20,00 monatlich. Anspruch besteht frühestens ab April 2019 bzw. ab dem Zeitpunkt des Roll-Outs. Die Vorgehensweisen sind nachstehend beschrieben.

Vorgehen BVA
Eine Zustimmungserklärung durch den Vertragspartner ist analog der GKK-Ärzte notwendig. Das Web-Portal für die noch anzubindenden Vertragsärzte wurde bereits angepasst. Jene Ärzte die bereits die Anschubfinanzierung beantragt haben, können die Zustimmungserklärung über das auf chipkarte.at bereitgestellte Formular übermitteln. Das Formular wurde entsprechend angepasst.
Die Auszahlung erfolgt jährlich im Nachhinein. Die Auszahlung erfolgt nur dann, wenn die Pauschale von keinem anderen Träger zur Auszahlung gelangt ist. Es bedarf keiner expliziten Angabe in der Abrechnung.

Vorgehen SVA
Ärzte die weder mit GKK, noch mit BVA, jedoch einen Vertrag mit der SVA haben können die 20 Euro Wartungspauschale ebenfalls verrechnen. Die Verrechnung erfolgt, nicht mit einer eigenen patientenunabhängigen Satzart (wie bei ALVA), sondern über die NOVA-Position 0970730 eMED1 bei irgendeinem Patienten, für den eMed genutzt wurde. Es ist nicht notwendig die Wartungspauschale inkl. Zustimmungserklärung zu beantragen.