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2. Erwachsenenschutzgesetz: Änderung des Formulars „Ärztliches Zeugnis" 

 
Da es in der Praxis immer wieder zu Problemen und Unklarheiten rund um das „Ärztliche Zeugnis für die Eintragung einer gewählten oder gesetzlichen Erwachsenenvertretung oder des Eintritts des Vorsorgefalls einer Vorsorgevollmacht im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis" gekommen ist, wurde dieses Formular nicht zuletzt aufgrund der Anregung durch die Ärztekammer für Oberösterreich vom zuständigen Bundesministerium geändert. Die Änderungen betreffen folgende Punkte:
  
Einfügen von Seitenzahlen, um zu verhindern, dass unbefugt Seiten dazwischen gelegt werden können.
Bei der gesetzlichen Erwachsenenvertretung wurden bei den einzelnen Punkten die Felder „Entscheidungsfähigkeit liegt vor", „Entscheidungsfähigkeit liegt nicht vor" und „nicht beurteilt" eingeführt.
Bei der Vorsorgevollmacht und der gewählten Erwachsenenvertretung wird darauf hingewiesen, dass die Urkunde bzw. schriftliche Vereinbarung vorzulegen ist; zusätzlich ist bei diesen beiden Varianten auch das Datum dieser beiden Urkunden anzuführen.
 
Die adaptierte Fassung des Ärztlichen Zeugnis finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer für Oberösterreich im Infopaket 2. Erwachsenenschutzgesetz.